Berufsorientierung
In Kooperation mit der Initiative Hand in Hand der Böllhoff Stiftung bieten wir regelmäßig Informationsveranstaltungen zur beruflichen Orientierung an. Fachleute stellen ihren Beruf vor und beantworten die Fragen der Teilnehmenden. Für das laufende Schulhalbjahr sind verschiedene Veranstaltungen geplant. Expert*innen informieren über Ausbildungen und Berufe. Außerdem begleiten wir zu „Tagen der offenen Tür“ an den Berufskollegs und weiteren Informationsveranstaltungen.
Termine für das neue Schuljahr sind in Planung!
Bereits durchgeführte Veranstaltungen (Rückblick):
Bei einigen Veranstaltungen wurden die Expert:innen durch die Teilnehmenden vor laufenden Kameras des Bielefelder Filmproduzenten Kanal 21 interviewt.
Welche soziale Berufstätigkeit passt zu meinen Interessen und Fähigkeiten?
Mit dieser Frage beschäftigten sich am 2. Juli 2026 Schülerinnen und Schüler mit Zuwanderungsgeschichte im Rahmen ihrer Berufsorientierung bei einem Besuch des Friedrich v. Bodelschwingh Berufskollegs Zionswald.
Die zuständigen Lehrerinnen des Berufskollegs stellten anschaulich und praxisnah die zweijährigen Bildungsgänge zur Kinderpflege und zur Sozialassistenz mit jeweils integrierten Praxisanteilen vor. Beide Ausbildungen führen zu staatlich anerkannten Helferberufen und eröffnen vielfältige berufliche Perspektiven.
Kinderpflegerinnen und Kinderpfleger arbeiten eng mit Erzieherinnen und Erziehern zusammen und unterstützen sie bei der Betreuung und Förderung von Kindern in Kindertageseinrichtungen. Sozialassistentinnen und Sozialassistenten begleiten, unterstützen und versorgen Menschen, die ihren Alltag nicht selbstständig bewältigen können.
Aufnahmevoraussetzung für beide Ausbildungen ist der erste Bildungsabschluss. Eine erfolgreich absolvierte Ausbildung ermöglicht weiterführende Ausbildungen im sozialen Bereich.
Bei einem Rundgang durch die Fachräume erhielten die Teilnehmenden zudem einen anschaulichen Einblick in die praktischen Unterrichtsinhalte.
Der Besuch bot den Schülerinnen und Schülern eine wertvolle Orientierung über die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten in den sozialen Helferberufen – sowohl in der Arbeit mit Menschen mit Behinderungen als auch mit Kindern bis zum Schuleintritt.

Die Leitungen des Projekts „angekommen“ sowie des Förderprogramms „Hand in Hand“ der Böllhoff Stiftung bedanken sich herzlich bei den Lehrerinnen des Friedrich v. Bodelschwingh Berufskollegs für die informative, engagierte und motivierende Vorstellung der beiden Ausbildungsgänge.
Heißes Eisen …
… aber bitte nicht anfassen!
Ein besonderes Erlebnis erwartete die Besuchergruppe bei der Besichtigung der Eisengießerei Baumgarte. Den Schmelzöfen mit Temperaturen von über 1.500 °C durften die Teilnehmenden zwar nicht zu nahekommen, aus sicherem Abstand konnten sie jedoch die beeindruckende Hitze, die leuchtende Schmelze und das Vergießen des flüssigen Eisens hautnah miterleben.
Zu Beginn der Führung erläuterte der Geschäftsführer anschaulich anhand von Modellen die einzelnen Schritte der Gießereitechnik – von der Konstruktion bis zum fertigen Metallgussteil. Während des anschließenden Rundgangs konnten die Teilnehmenden die zuvor erklärten Arbeitsabläufe direkt in der Produktion wiedererkennen: von den Sandformkästen über die Herstellung der Kerne und das Vergießen in verlorenen Formen bis hin zur Gussputzerei und der mechanischen Bearbeitung der Werkstücke.
Besonders beeindruckte die Verbindung des historisch ältesten Urformverfahrens mit modernen, teilweise automatisierten und ressourcenschonenden Fertigungstechnologien. Im Anschluss an die Führung blieb ausreichend Zeit für Fragen zu Praktikums- und Ausbildungsmöglichkeiten.
Die Eisengießerei bildet in den Berufen Gießereimechaniker/in, Modellbaumechaniker/in, Elektroniker/in für Betriebstechnik sowie Industriemechaniker/in aus. Interessierte sind herzlich eingeladen, sich für ein Praktikum in den Ferien zu bewerben.

Die Leitungen des Projekts „angekommen“ sowie des Förderprogramms „Hand in Hand“ der Böllhoff Stiftung bedanken sich herzlich für die informative, motivierende und eindrucksvolle Betriebsführung. Die faszinierenden Einblicke in die Welt der Eisengießerei werden den Teilnehmenden sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben.
Autos in der Werkstatt!
Was ein Auto ist, weiß jeder. Doch wie sieht eigentlich der Berufsalltag eines Kraftfahrzeugmechatronikers aus? Kraftfahrzeuge bestehen längst nicht mehr nur aus mechanischen Bauteilen – moderne Fahrzeuge vereinen Mechanik, Elektronik und digitale Technik. Genau hier setzt der Ausbildungsberuf des Kraftfahrzeugmechatronikers an.

Am 2. Juni 2026 besuchten Schülerinnen und Schüler aus dem Förderprogramm „Hand in Hand“ der Böllhoff Stiftung sowie aus dem Projekt „angekommen“ das Carl-Severing-Berufskolleg für Metall- und Elektrotechnik, um den Beruf des Kraftfahrzeugmechatronikers näher kennenzulernen.
In einem informativen Vortrag erhielten die Teilnehmenden Einblicke in die vielfältigen Aufgabenbereiche, den Ablauf der Ausbildung und die beruflichen Perspektiven. Anschließend konnten sie bei praktischen Versuchen selbst aktiv werden und typische Tätigkeiten aus dem Werkstattalltag kennenlernen. In einer offenen Fragerunde bestand zudem die Möglichkeit, individuelle Fragen zu stellen und sich über persönliche Erfahrungen auszutauschen.
Der Besuch bot den Schülerinnen und Schülern die Gelegenheit, den Ausbildungsberuf praxisnah zu erleben und wertvolle Informationen über Ausbildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten im Kfz-Bereich zu sammeln.
Herzlichen Dank für den wertvollen „Werkstattbesuch“ an die drei Lehrer der Kfz-Abteilung des Berufskollegs.
Berufsorientierung Pflegeberufe
Mo. 11.05.2026 von 16:00 – 18:30 Uhr
Ausbildungen in den Pflegeberufen
Im der Berufsorientierung „Pflegeberufe“ am 11. Mai 2026 in der Pflegeschule Nazareth in Bethel erhielten zugewanderte Schülerinnen und Schüler spannende Einblicke in Ausbildungs- und Berufsmöglichkeiten im Pflegebereich sowie in praktische Tätigkeiten der Pflege.
Die Schulleiterin stellte anschaulich die einjährige Ausbildung zur Pflegefachassistentin bzw. zum Pflegefachassistenten sowie die dreijährige generalisierte Ausbildung zur Pflegefachfrau bzw. zum Pflegefachmann vor. Dabei informierte sie die jungen Erwachsenen motivierend über die vielseitigen Aufgaben in der Pflege und die Voraussetzungen für den Einstieg in die Ausbildung.
Im Pflegelabor der Schule wurden verschiedene Pflegesituationen anhand einer bettlägerigen Patientin (Puppe) praxisnah dargestellt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten zudem selbst aktiv werden, indem sie gegenseitig Blutdruck und Puls maßen, ein Stethoskop ausprobierten und das Aufziehen einer Spritze übten.
Ein herzlicher Dank gilt der Schulleiterin und ihrer Mitarbeiterin für die informative und engagierte Berufsorientierung der Pflegeberufe.
Wir helfen dir …
… von der Schule in die Ausbildung in den Beruf

Unter dieser Überschrift stand die berufliche Orientierung zugewanderter Berufskollegschüler in ihrer Berufsfindungsphase vom Projekt „angekommen“ und dem Förderprogramm „Hand in Hand“ der Böllhoff Stiftung am 07. Mai 2025.
Die Jugendberufsagentur hilft bei der Suche nach einem Praktikum, Ausbildungsplatz, Beruf oder auch nach einem Studium.
Nach der Videodarstellung der Dualen Ausbildung erhielten die Teilnehmer Einblicke in die Ausbildungen Gesundheit und Soziales, Handwerk und Kaufmännische Berufe. Jeweils wurden die erforderlichen Bildungsgangabschlüsse und die Aufgabenbereiche beliebter Berufe der drei Berufsfelder dargestellt. Auch der Hauptschulabschluss Klasse 10 bietet in vielen Betrieben die Voraussetzung für eine Ausbildung.
Die Hilfsangebote der Jugendberufsagentur können die Berufskollegschüler*innen jederzeit in Anspruch nehmen.
Lernen und arbeiten im Büro?
Möchte ich nach meinem Schulabschluss am Schreibtisch vor einem Bildschirm arbeiten? Welche Voraussetzungen sind für Ausbildungen in Büroberufen erforderlich? Diese und weitere Fragen stellten sich 20 Schülerinnen und Schüler des Förderprogramms „Hand in Hand“ und des Projekts „angekommen“ in der beruflichen Orientierung zu Ausbildungen in Büroberufen.
Eine ausgebildete Großhandelskauffrau mit Büroarbeit in einem Handwerksbetrieb, Auszubildende in Büromanagement und Verwaltung stellten anschaulich ihre täglichen Arbeitsaufgaben vor. In einer Arbeitsphase recherchierten die Teilnehmer unter den 10 beliebtesten Büroberufen ihren Traumberuf. Anschließend präsentierten sie die Voraussetzungen, Anforderungen, beruflichen Schwerpunkte und die Stellensituation in Bielefeld.
Durch gezielte Recherchen konnten die Schüler herausfinden, ob der favorisierte Büroberuf zu ihren Interessen und Fähigkeiten passt oder ob ihre Neigung den Anforderungen weniger oder gar nicht entspricht. Ein aufschlussreicher Nachmittag, der ihnen helfen wird, eine Vorstellung über ihre berufliche Zukunft zu entwickeln.

Am Mittwoch, den 21.05.25 waren wir in der Pflegeschule Bethel. Ein Kamerateam vom Kanal 21 hat uns begleitet. Den Filmbeitrag über die Veranstaltung kann man sich unter untenstehendem Link ansehen.
Filmbeitrag Grenzenlos TV 17 – Ausbildung zur Pflegefachkraft
Maler und Lackierer
Mi, 24.04.24 von 16:00 –17:30 Uhr
Berufskolleg Senne
Referenten: Herr Schröter und Herr Stark + zwei Auszubildende
Ohne Maler und Lackierer wären unsere Wohnungen kahl, unwohnlich, unpersönlich und die Häuser der Witterung und dem Klima ungeschützt ausgesetzt.
Ja, und was lernen Azubis in einer dreijährigen Ausbildung zum Maler und Lackierer? Sie gestalten in den Wohnungen und Häusern Wände, Decken und Böden, lackieren Türen, Fenster und Heizungen. Kreativ schaffen sie Räume, in denen die Bewohner gerne zu Hause sind. Von außen schützen sie die Gebäude durch Wärmedämmungen und Anstriche.
Der Beruf Maler und Lackierer, einer unter den Top 10 der beliebtesten Ausbildungsberufe im Handwerk, wurde jungen Erwachsenen mit internationaler Familiengeschichte am 24.04.2024 von Lehrern des dualen Bildungsgangs anschaulich vermittelt. Auszubildende erklärten begeistert von der Vielseitigkeit und den interessanten Arbeiten auf den Baustellen. „Genau die richtige Ausbildung!“

In einem Workshop lernten die jungen Erwachsenen aus den drei Primärfarben Blau, Rot und Gelb die Sekundärfarben Orange, Violett und Grün anzumischen und konturscharf aufzutragen. Weiterhin entwickelten sie nach dem Farbkreis Itten aus den Sekundärfarben Tertiärfarben
z. B. gelbgrün oder rotorange und weitere Farbkombinationen. Die Lehrer des Berufskollegs lobten die durch Sorgfalt, Kreativität und Geschicklichkeit entwickelten Ausführungen der farblichen Gestaltungen.
Am 12.03.2024 lernten die rund 20 Teilnehmer:innen des Förderprogramms „Hand in Hand“ und des Projekts „angekommen in deiner Stadt Bielefeld“ im Carl-Severing-Berufskolleg für Metall- und Elektrotechnik den Beruf Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik kennen. Der Elektroniker ist für die Installation, Wartung und Reparatur von elektronischen Geräten und Systemen zuständig. Zu seinen Aufgaben gehören das Verlegen von Kabeln, das Anschließen von elektronischen Bauteilen, das Testen von Systemen und die Fehlerbehebung. Es ist ein anspruchsvoller, abwechslungsreicher und interessanter Beruf, der ein gutes technisches Verständnis, mathematische Kenntnisse und handwerkliches Geschick erfordert.

Erste berufsbezogene Erfahrungen konnten die Teilnehmer*innen durch den Aufbau von Stromkreisen an Schalttafeln sammeln. Unter Anleitung von OStR Bastian Schwachmeyer und dem Auszubildenden Alex wurden Reihen-, Parallel- und Wechselschaltungen entwickelt und getestet.
In einer weiteren Herausforderung konnten mit fachgerechtem Werkzeug in einer Verteilerdose zwei Installationskabel durch Installationsklemmen verbunden werden.
Der interessant vorgestellte Beruf und die Übungen vermittelten ein authentisches Bild über die Ausbildung und die Tätigkeiten des Elektronikers für Geräte und Systeme. Ein gesuchter Beruf mit vielfältigen Tätigkeiten und Weiterbildungsmöglichkeiten. Genau der richtige Beruf für alle, die gerne mit Elektronik arbeiten und technische Probleme lösen möchten.
Ein Kamerateam des Kanal 21 hat uns begleitet. Das Ergebnis ist hier zu sehen!
Anlagenmechaniker*innen befassen sich im beruflichen Alltag mit der Fertigung von Bauteilen. Die Montage von Baugruppen, Apparaten, Systemen und Anlagen sind ebenfalls typische Aufgaben, die Anlagenmechaniker*innen übernehmen. Instandhaltungen, Erweiterungen und Umbauten gehören auch zum facettenreichen Tätigkeitsspektrum eines Anlagenmechanikers beziehungsweise einer Anlagenmechanikerin (Arbeitsamt Info).
Der Bielefelder Anlagenmechaniker Stefan Becker stellt sich im Interview beim Filmstudio Kanal 21 den Fragen des Moderators Laith Kraym.
Der Filmbeitrag ist aufzurufen unter:
https://www.nrwision.de/mediathek/young-refugees-tv-stefan-becker-anlagenmechaniker-210622/
Personalberater*innen übernehmen im Auftrag eines Unternehmens die Suche nach Arbeitskräften. Sie erstellen Bewerberprofile, wählen geeignete Bewerber*innen aus ihrer Datenbank aus, verfassen Anzeigen für z.B. Zeitungen und Onlinejobbörsen oder schreiben Stellen in Unternehmerportalen aus. Sie treffen eine Vorauswahl der eingehenden Bewerbungen und führen z.B. Telefoninterviews mit den Bewerbern und Bewerberinnen durch. Auch bei der Entscheidung für oder gegen einen bestimmten Bewerber bzw. eine bestimmte Bewerberin beraten sie die Abteilungs- bzw. Geschäftsleitung (Berufenet Arbeitsagentur).
Als Personalberater und Headhunter beantwortet Dietmar Eis im Interview beim Filmstudio Kanal 21 die Fragen des Moderators Youssef Mlais.
Der Filmbeitrag ist aufzurufen unter:
https://www.nrwision.de/mediathek/young-refugees-tv-dietmar-eis-personalberater-und-headhunter-im-interview-210512/
Rettungssanitäter*innen sind wichtige Einsatzkräfte bei Unfällen oder anderen medizinischen Notfällen und fungieren hier häufig als Lebensretter*innen. Dies tun sie vornehmlich im Rahmen der Unterstützung von Notfallsanitäter*innen und Notärzt*innen. In der Rettung haben sie somit wesentlichen Anteil an der Versorgung der Patientinnen und Patienten. Die Begleitung von Krankentransporten kann ebenfalls zu den Aufgaben eines Rettungssanitäters gehören (Arbeitsamt Info).
Die Moderatoren Hasem Abdo und Nedal Dawod befragten im Interview beim Filmstudio Kanal 21 den Leiter einer Rettungsdienstschule Eugen Latka .
Der Filmbeitrag ist aufzurufen unter:
https://www.nrwision.de/mediathek/young-refugees-tv-eugen-latka-berufsfeld-rettungswesen-210601/
Beim Berufsbild Mediengestalter*in muss zunächst zwischen den folgenden Fachrichtungen differenziert werden:
- Digital und Print Fachrichtung Konzeption und Visualisierung
- Digital und Print Fachrichtung Beratung und Planung
- Digital und Print Fachrichtung Gestaltung und Technik
- Bild und Ton
Die konkreten Tätigkeiten hängen von der jeweiligen Fachrichtung ab. Grundsätzlich kümmern sich Mediengestalter*innen um die Gestaltung von Medienprodukten. Die Ablaufplanung sowie die Aufbereitung von Daten können ebenfalls zu ihren Aufgaben gehören (Arbeitsamt Info).
Der Bielefelder Mediengestalter Younes Nadir stellt sich im im Interview beim Filmstudio Kanal 21 den Fragen des Moderators Mamadou Biallo Diallo.
Der Filmbeitrag ist aufzurufen unter:
https://www.nrwision.de/mediathek/young-refugees-tv-younes-nadir-mediengestalter-bild-und-ton-210805/
In Kooperation mit dem Förderprogramm „Hand in Hand“ der Böllhoff Stiftung wurde am 09.11.2021 am Carl-Severing-Berufskolleg für Metall- und Elektrotechnik ein Workshop zum Handwerksberuf Kfz-Mechatroniker*in durchgeführt. Die Kfz-Lehrer des Kollegs informierten über die Berufstätigkeit und die Lernfelder des Berufsschulunterrichts. Durch an PKWs durchgeführten Diagnoseaufgaben sammelten die Teilnehmer erste Erfahrungen in dem besonders von geflüchteten Jugendlichen favorisierten Ausbildungsberuf.
In Kooperation mit dem Förderprogramm „Hand in Hand“ der Böllhoff Stiftung konnte für den 14.12.2021 in der Fa. Dürkopp Adler GmbH, Nähtechnik, die Vorstellung des kaufmännischen Ausbildungsberufs Fachkraft Lagerlogistik vereinbart werden. Den eingeladenen Teilnehmern mit Interesse an dem dreijährigen Ausbildungsberuf, der auch nach zwei Jahren als Fachlagerist abgeschlossen werden kann, wurden anschaulich anhand eines Betriebsrundgangs die Tätigkeiten in der Lagerlogistik vor Augen geführt. Die interessenweckenden Gespräche und Eindrücke führten direkt zu Praktikumsvereinbarungen mit dem Personalverantwortlichen des Unternehmens.
in Kooperation mit dem Förderprogramm „Hand in Hand“ der Böllhoff Stiftung fand am 20.01.2022 eine Informationsveranstaltung zu dem Beruf Pflegefachfrau/-mann (ehemals Krankenschwester und Krankenpfleger) und Pflegefachassistent:in statt. Pflegerische Berufe stehen im Ranking der Berufswahl bei vielen zugewanderten Schülern weit oben.
Ein Ausbilder einer Bielefelder Krankenpflegeschule mit langjähriger Berufspraxis stellte das Berufsbild und die Aufnahmevoraussetzungen vor. Seine motivierende Begeisterung für die Pflegeberufe führte bei den ca. 20 Teilnehmern zu vielen Nachfragen und regem Interesse an einer Ausbildung. Allerdings ist für die dreijährige Ausbildung Pflegefachkraft eine zertifizierte B2-Sprachprüfung Voraussetzung. Für viele Teilnehmer ist die einjährige Ausbildung Pflegefachassistent/in ohne B2-Nachweis realistischer. Hier besteht die Möglichkeit, bei guten Noten in allen Fächern in die Ausbildung zur Pflegefachkraft ohne B2-Zertifikat übernommen zu werden.
Das Konzept, Veranstaltungen zur beruflichen Orientierung für interessierte Schülerinnen und Schüler durch passgenaue Informationen von Berufsexperten durchzuführen, hat sich auch in diesem Berufsfeld bewährt.
Wer ist nicht schon mit Zahnschmerzen oder zur Prophylaxe in eine Zahnarztpraxis gegangen? Wohl kaum jemand! Wer hat die fürsorgliche ärztliche Unterstützung durch eine/n zahnmedizinische/n Fachangestellte*n (früher Zahnarzthelferin) auf dem Behandlungsstuhl an seiner linken Seite nicht schon einmal wahrgenommen? Wohl kaum jemand!
Nicht zuletzt durch das eigene Erfahrungserleben ist dieser Ausbildungsberuf sehr attraktiv. Vor allem bei jungen Frauen ist er sehr beliebt.
Am 16.02.2022 fand in Kooperation mit dem Förderprogramm „Hand in Hand“ der Böllhoff Stiftung eine Informationsveranstaltung in der zahnmedizinischen Gemeinschaftspraxis Steinfels in Bielefeld-Senne statt. Dr. Steinfels, ein mitarbeitender syrischer Zahnarzt und eine zahnmedizinische Fachangestellte berichteten anschaulich über die vielseitigen Tätigkeitsbereiche und die Anforderungen in diesem Beruf. Zum Erstaunen der Teilnehmer*innen umfasst der Beruf nicht nur die ärztliche Unterstützung auf dem Behandlungsstuhl, sondern auch den Empfang, Terminvereinbarungen, das Abrechnungswesen, Behandlungsvorbereitungen, Desinfektionen der Instrumente und vieles mehr.
Dr. Steinfels ermutigte die Teilnehmer*innen, sich in Zahnarztpraxen zu bewerben. Die eigene Praxis gewährleiste ein breites Unterstützungsangebot für zugewanderte junge Menschen. Die lebhafte Informationsveranstaltung in der Arztpraxis hinterließ einen ermutigenden und motivierenden Eindruck bei den Teilnehmerinnen.
Die Veranstaltung wurde begleitend durch den Bielefelder Filmproduzenten „Kanal 21“ aufgenommen. Den Abschluss der Veranstaltung bildete ein Interview, das eine Teilnehmerin vor laufenden Kameras des mit Dr. Christian Steinfels führte.
Der Filmbeitrag ist aufzurufen unter:
In Kooperation mit dem Förderprogramm „Hand in Hand“ der Böllhoff Stiftung fand am 28.04.2022 eine Informationsveranstaltung zum Beruf des Friseurs/der Friseurin statt. Ein Berufsschullehrer und eine praktische Ausbilderin stellten den Beruf sehr kompetent und anschaulich vor. Nach einem interessanten Vortrag über die schulische und praktische Ausbildung und einer lebhaften Diskussion bekamen die Teilnehmer*innen die Möglichkeit, in einem Ausbildungssalon erste Eindrücke vom Berufsalltag von Friseur*innen zu gewinnen und an Modellen auch ihr handwerkliches Geschick unter Beweis zu stellen.
Den Abschluss der Veranstaltung bildete ein Interview, das 2 Teilnehmer vor laufenden Kameras des Bielefelder Filmproduzenten „Kanal 21“ mit den Referenten führten, und das auch online verfügbar ist.
https://www.nrwision.de/mediathek/young-refugees-tv-ausbildung-als-friseurin-220524/
Am 17.05.2022 fand in Zusammenarbeit mit dem Förderprogramm „Hand in Hand“ der Böllhoff Stiftung eine Informationsveranstaltung statt, auf der wir den Beruf der/des Medizinischen Fachangestellten vorgestellt haben. Auf der gut besuchten Veranstaltung berichtete ein Kinderarzt gemeinsam mit einer medizinischen Fachangestellten vom Alltag in seiner Praxis und wies auf die Bedeutung kompetenter Mitarbeiter für eine funktionierende Arztpraxis hin. Wichtige Voraussetzung für diesen anspruchsvollen Beruf seien ein ausgeprägtes Organisationstalent und natürlich gute deutsche Sprachkenntnisse. Seine Mitarbeiterin warb sehr überzeugend für ihren Beruf, indem sie auf die vielfältigen Kontakte mit Menschen hinwies und nicht zuletzt die sehr guten Berufsaussichten und Möglichkeiten zur Weiterbildung betonte.
In Zusammenarbeit mit dem Förderprogramm „Hand in Hand“ der Böllhoffstiftung haben wir am 3.11.2022 die Ausbildungswerkstatt der Stadtwerke Bielefeld besucht . Der verantwortliche Ausbilder informierte uns über das umfangreiche Ausbildungsangebot der Stadtwerke. Dies umfasst neben den gewerblichen und kaufmännischen Ausbildungen auch die Möglichkeit eines dualen, berufsbegleiteten Studiums.
Wir hatten die Gelegenheit, die Ausbildungswerkstätten für Anlagenmechaniker*innen und Industriemechaniker*innen zu besuchen und kamen dabei mit den Auszubildenen des ersten Ausbildungsjahrs ins Gespräch. Wir erfuhren, dass die Azubis hier die Techniken der präzisen Bearbeitung und Umformung des Werkstoffs Metall erlernen, wie Löten, Schweissen, Feilen, Stanzen usw. Nach 16 Monaten verlassen die Azubis die Ausbildungswerkstatt und werden in der Produktion eingesetzt. Die Ausbildung dauert insgesamt 3,5 Jahre.
Abschließend bekamen wir unter der fachkundigen Anleitung der Auszubildenden die Gelegenheit, selbst an der Werkbank aktiv zu werden und ein kleines Produkt zum Mitnehmen zu erstellen.
Gemeinsam mit unserem Kooperationspartner, dem Förderprogramm „Hand in Hand“, haben wir auf einer Informationsveranstaltung am 10.11.2022 den Beruf „Fachkraft im Fahrbetrieb“ vorgestellt. Ein Ausbilder der Stadtwerke Bielefeld war gemeinsam mit einem Azubi im 3. Ausbildungsjahr unserer Einladung gefolgt. Von beiden erfuhren wir interessante Details zu Ausbildung und Berufsbild. So beinhaltet dieser Beruf weit mehr als die Fähigkeit einen Bus oder eine Straßenbahn zu steuern. Kenntnisse im Kaufmännischen, Marketing und Planung/Disposition bereiten in der dreijährigen Ausbildung auf verschiedene Einsatzbereiche vor, wie Fahrzeugsteuerung und -Wartung, Fahr- und Dienstplanung, Personaldisposition sowie Beratung im Kunden- und Service-Center.
Voraussetzung für eine Ausbildung bei den Stadtwerken Bielefeld ist mindestens ein Hauptschulabschluss Klasse 10 – eher FOS-Abschluss oder Abitur. Hinzu kommen Anforderungen an seht gute deutsche Sprachkenntnisse.
Auch das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) bietet die Möglichkeit der beruflichen Orientierung. Viele junge Menschen möchten nach langer Schulzeit einen Dienst an der Gemeinschaftleisten und sich zugleich über ihre persönlichen und beruflichen Ziele klar werden. Ein weiterer Vorteil des FSJ liegt darin, dass es als Praktischer Teil für das Fachabitur und als Praktikumszeit für verschiedene soziale Berufe anerkannt wird. Einige Träger bieten Bewerbungsformulare auf ihren Webseiten an. Über ein Freiwilliges Soziales Jahr bei der Arbeiterwohlfahrt informierte ein Vertreter der Bielefelder AWO auf einer Veranstaltung am 26. 01. 2023 – nicht nur für Jugendliche des angekommen-Projektes.
Bei einem anschließenden Interview befragten 2 Teilnehmer den Referenten vor laufenden Kameras des Bielefelder Filmproduzenten „Kanal 21“.
Dieses Interview ist abrufbar unter kanal-21.de/grenzenlos-tv-ausgabe-5
Im Straßenverkehr sind die vielen LKWs und Busse nicht zu übersehen. Güter und Personen werden von Berufskraftfahrern*innen befördert. In der Reihe der Berufsorientierungen entstand die Idee, diesen interessanten und abwechslungsreichen Beruf den Projektteilnehmern von „angekommen“und den Patenschülern von „Hand in Hand“ der Böllhoffstiftung vorzustellen.
Die dreijährige schulische Ausbildung der Berufskraftfahrer*innen findet im Carl-Severing-Berufskolleg für Metall- und Elektrotechnik statt. Vier Lehrer aus dem Bereich Verkehrstechnik übernahmen gerne die Aufgabe, den zugewanderten jungen Männern und Frauen den Ausbildungsberuf motivierend darzustellen. In einer anschaulichen und gut verständlichen Präsentation wurden der Arbeitsplatz und die Arbeitsbedingungen in der Güter- und Personenbeförderung vermittelt. Besonders aufmerksam verfolgten die 19 Teilnehmer*innen die Informationen über die Ausbildung mit dem Erwerb der notwendigen Führerscheine, die Verantwortlichkeit für ein großes Fahrzeug und die Arbeitsbedingungen und Verdienstmöglichkeiten. Der Klassenlehrer für die Berufskraftfahrer*innen betonte die Motivation für den Beruf als Schlüssel für eine erfolgreiche Ausbildung selbst bei einer geringen Eingangsqualifizierung. Geringe anfängliche sprachliche Kenntnisse können bei einer Begeisterung für den Beruf erfolgreich in der Ausbildung erweitert werden.
Alle Teilnehmer*innen erprobten sich in drei Workshops. Anhand von Straßenkarten wurde die optimale Navigation einer LKW-Fahrt von Westfalen bis ins Rheinland gefunden, die Ladungssicherung von Gütern ausprobiert und Prüftätigkeiten an der Zugmaschine eines LKWs durchgeführt. Viele Teilnehmer probierten die erhabene Sitzposition hinter dem Lenkrad der Zugmaschine mit Begeisterung aus.
In der Zusammenfassung des Nachmittags betonte der Klassenlehrer die optimalen Ausbildungschancen in dem Mangelberuf und verwies auf namhafte ausbildende Logistikunternehmen in der Region.
Begleitet wurde die Veranstaltung durch ein Filmteam des Bielefelder Fernsehsenders Kanal 21. Ein anschließendes Interview von einem Teilnehmer mit dem Klassenlehrer des Bildungsgangs wurden ebenfalls aufgezeichnet.
Dieses Interview ist abrufbar unter https://www.nrwision.de/mediathek/grenzenlos-tv-berufskraftfahrer-workshop-am-carl-severing-berufskolleg-in-bielefeld-230803/
In Zusammenarbeit mit dem Förderprogramm „Hand in Hand“ der Böllhoffstiftung haben wir am 15.06.23 über Beruf und Ausbildung zur „Fachkraft für Schutz und Sicherheit“ informiert.
„Muss ein Security-Mann ein Bodyguard-Typ sein?“ Diese naheliegende Frage stellten interessierte Patenschüler in der berufsorientierten Veranstaltung Fachkraft für Schutz und Sicherheit dem Referenten Kamal Madougou-Zongo, Geschäftsführer der Prince Security GmbH, Gütersloh. „Nein, der dreijährige Ausbildungsberuf ist nicht mit der Funktion eines Türstehers zu verwechseln!“ Neben der Vermittlung von Schutz und Sicherheit (Security-Service) sind Kommunikation, der Umgang mit Menschen, Konfliktlösungsstrategien und die Deeskalation wesentliche Kompetenzen einer Fachkraft. Weiterhin sind Rechtskunde und Betriebswirtschaft Bestandteil der Ausbildung oder einer Umschulung. Entgegen der landläufigen Meinung ist der Beruf gerade auch für junge Frauen geeignet, die in den Security-Unternehmen dringend gesucht werden.
Neben den authentisch hervorragend vermittelten Fachinhalten und Beantwortungen der vielfältigen Fragen beeindruckte der Referent durch seine jetzt 12-jährige Zuwanderungsgeschichte. Ohne eigene Bildungsvoraussetzung erfolgte die berufliche Entwicklung über den Spracherwerb, Jobs und Schulungen zum eigenen Unternehmen. Für ihn sind Motivation, Leistungsbereitschaft, Flexibilität und Sprachkompetenz die wesentlichen Eigenschaften für eine erfolgreiche Ausbildung.
Ergänzt wurde Herr Madougou-Zongo durch einen zukünftig mitarbeiteten jungen Mann mit Fluchthintergrund, der in dem Unternehmen nach seinem Praktikum einen Ausbildungsvertrag unterschrieben hat. Die Chance, ein Praktikum bei Prince Security GmbH zu absolvieren, stieß auf lebhaftes Interesse der Teilnehmenden.

angekommen in deiner Stadt Bielefeld ist ein Projekt der Walter Blüchert Stiftung in Kooperation mit dem Land NRW und der Stadt Bielefeld